Sauna-Ritual: Erst die Hitze. Dann die Ruhe.

Sauna-Ritual: Erst die Hitze. Dann die Ruhe.

Erst die Hitze. Dann die Ruhe. Das ist für uns der schönste Satz über die Sauna. Denn ein Saunatag ist mehr als Schwitzen: Es ist ein Ritual aus Wärme, Abkühlen und Nichtstun, das dich ganz zurück zu dir bringt. In Finnland und Estland gehört es seit Jahrhunderten zum Alltag – und es funktioniert in deiner Lieblingstherme genauso wie in der Sauna im Keller.

So läuft ein Saunagang ab

  1. Ankommen: Warm duschen und gut abtrocknen. Trockene Haut kommt schneller ins Schwitzen.
  2. Die Hitze: Je nach Gefühl meist 8 bis 15 Minuten. Am besten liegend, die letzten zwei Minuten sitzend, damit dein Kreislauf sich langsam einstellt.
  3. Abkühlen: Frische Luft, kalte Dusche oder Tauchbecken – von den Füßen Richtung Herz.
  4. Die Ruhe: Mindestens so lange ausruhen, wie du in der Hitze warst. Einkuscheln, Augen zu, trinken.

Zwei bis drei Durchgänge sind ideal. Mehr muss nicht sein.

Warum sich Sauna so gut anfühlt

Der Wechsel zwischen Wärme und Kälte ist für viele Menschen der Moment, in dem der Kopf endlich leiser wird. Die Haut fühlt sich danach weich und frisch an, der Körper angenehm schwer, und der Schlaf am Saunaabend ist oft besonders tief. Kein Wunder, dass die Sauna in Finnland fast ein heiliger Ort ist.

💚 Esthers ehrlicher Hinweis: Hör auf deinen Körper. Wenn dir schwindelig wird, geh raus. Und bei Herz-Kreislauf-Beschwerden oder in der Schwangerschaft sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Deine Saunatasche

Mit den richtigen Begleitern wird aus dem Saunabesuch ein kleiner Kurzurlaub:

Die Birke und die Sauna

Hast du schon mal gesehen, wie Finnen sich in der Sauna mit Birkenzweigen abklopfen? Was hinter dem Saunaquast steckt, erzählen wir dir im Kräuterkodex.

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